Was wäre, wenn die Diagnose von Multipler Sklerose so einfach wäre wie ein Bluttest?
Auch heute noch ist dies nicht der Fall. Multiple Sklerose (MS) ist nach wie vor eine der am schwierigsten zu diagnostizierenden neurologischen Erkrankungen. Es gibt keinen spezifischen Test, und das derzeitige Verfahren basiert auf zahlreichen klinischen Tests – MRT, Lumbalpunktion, evozierte Potenziale –, die Monate dauern können. In vielen Fällen warten Patienten bis zu einem Jahr auf eine Diagnose. Darüber hinaus überschneiden sich die Symptome mit denen von über 100 anderen Krankheiten, was häufig zu Fehldiagnosen führt. Aus diesem Grund wird MS auch als „Krankheit der tausend Gesichter“ bezeichnet.
Bei Multipler Sklerose zählt jeder Monat
Aktuelle Behandlungen wie krankheitsmodifizierende Medikamente oder Immunmodulatoren können das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen oder sogar stoppen, aber bereits eingetretene neurologische Schäden nicht mehr rückgängig machen. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um die Behandlung vor dem Auftreten der schwersten Symptome einzuleiten und so die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. Derzeit ist eine solche Frühdiagnose nicht möglich. ALA Diagnostics will dies ändern.

Ein Paradigmenwechsel ist im Gange
ALA Diagnostics entwickelt In-vitro-Tests für Krankheiten mit ungedecktem medizinischem Bedarf. Unser erstes Produkt ist ein nichtinvasiver Test zur Diagnose von Multipler Sklerose, der zur Früherkennung der Krankheit eingesetzt werden kann. Den zugrunde liegenden einzigartigen Biomarker haben wir bereits in zwei Studien mit insgesamt 598 Patienten klinisch validiert. Darüber hinaus haben wir einen proprietären Diagnosealgorithmus entwickelt und validiert, der eine Sensitivität und Spezifität von über 90 % aufweist.

In diesem Jahr wird unser Test in einer internationalen klinischen Studie in Europa und den USA getestet, wodurch wir die für die Kommerzialisierung im Jahr 2026 erforderliche klinische Validierung erhalten. Das Protokolldesign ist bereits abgeschlossen und die Vorbereitungen für die Studie sind im Gange.
Die wichtigsten Vorteile des Tests:
- Nicht-invasiv, blutbasiert
- Schnell: Ergebnisse in Stunden
- Wirtschaftlich: bis zu 95 % Reduzierung im Vergleich zu herkömmlichen Methoden
- Zuverlässig: In Kombination mit unserem Algorithmus hat es eine Sensitivität und Spezifität von über 90 %.
Einzigartige Technologie ohne direkte Konkurrenz
Unser Biomarker ist patentgeschützt, und die Freedom-to-Operate (FTO)-Analyse unserer neuesten Patentfamilie ist bereits abgeschlossen. Bislang gibt es keine direkten Wettbewerber mit einer so einfachen, zuverlässigen und klinisch validierten Lösung. Darüber hinaus haben wir bereits erste Kontakte zu multinationalen Unternehmen im Bereich der In-vitro-Diagnostik hinsichtlich zukünftiger Kooperationen oder Lizenzierungen geknüpft.
Erfahrenes Team und Support-Netzwerk
Wir verfügen über ein Team mit umfassender klinischer und geschäftlicher Erfahrung und einem starken Netzwerk an Kontakten zu wichtigen Meinungsführern (Key Opinion Leaders, KOLs), Ärzte- und Patientenverbänden, der Industrie und Aufsichtsbehörden. Wir sind bereit für die nächste Phase.
Wir befinden uns im Moment der größten Wertschöpfung
Wir suchen nun strategische Partner, die uns dabei helfen, die klinische Phase abzuschließen und die Markteinführung des Tests im Jahr 2026 vorzubereiten. In den letzten zwei Jahren haben wir bereits mehrere klinische Meilensteine erreicht, und derzeit werden 900 k€ benötigt, um diese Phase abzuschließen. Von diesem Gesamtbetrag sind 500 k€ von BeAble Capital und mehreren privaten Investoren zugesagt, während die verbleibenden 400 k€ über Capital Cell eingesammelt werden, um Kleinanleger einzubinden, die Schlüsselaktionäre werden und uns in diesem entscheidenden Moment begleiten möchten.

Wer heute in ALA Diagnostics investiert, nimmt an einem Paradigmenwechsel in der neurologischen Diagnostik teil.