Bei 50 % aller Zahnimplantationen ist aufgrund von Kieferknochenverlust oder -mangel ein Knochenaufbau erforderlich. Die derzeitigen Lösungen sind suboptimal und belastend für Patienten und Behandler.
Autologe Transplantationen, bei denen Knochenmaterial vom Patienten selbst entnommen wird, erfordern einen zweiten chirurgischen Eingriff, was Schmerzen, Risiken und die Genesungszeit erhöht. Alternativen wie tierische, menschliche oder synthetische Transplantate erfordern eine komplexe Vorbereitung, Membranen und mehrstufige Verfahren, wodurch die Operation länger und technisch anspruchsvoller wird. Aufgrund dieser Einschränkungen können Knochentransplantationen nur von spezialisierten Chirurgen zuverlässig durchgeführt werden, während Allgemeinmediziner dazu oft nicht in der Lage sind.
Für Patienten sind bei diesen Eingriffen oft zwei bis drei Operationen innerhalb von sechs bis neun Monaten erforderlich. Dies führt zu anhaltenden Beschwerden, einem höheren Infektionsrisiko und einer verzögerten Implantation. Die Misserfolgsrate kann bis zu 20 % betragen, was weitere Operationen, höhere Kosten und eine verminderte Lebensqualität zur Folge hat. Für das Gesundheitssystem bedeutet dies höhere Behandlungskosten, längere Krankenhaus- oder Klinikaufenthalte und einen eingeschränkten Zugang für Patienten. Kurz gesagt: Der aktuelle Standard ist ineffizient, schmerzhaft und risikoreich und lässt einen erheblichen ungedeckten Bedarf in der Implantologie offen.
Kervalion: Die Zukunft der Zahnimplantatchirurgie mit biobasierten Knochentransplantaten der nächsten Generation
Kervalion hat ein 3D-gedrucktes, biobasiertes Knochentransplantat entwickelt, das präzise in den Kiefer des Patienten eingesetzt wird und die gesteuerte Knochenregeneration unterstützt. Das Transplantat integriert sich innerhalb von 6–12 Monaten allmählich in den körpereigenen Knochen, wodurch mehrere Operationen vermieden und ein sichereres, besser vorhersagbares Ergebnis erzielt werden kann.
- Vorteile für den Patienten: Nur eine Operation statt mehrerer Eingriffe, schnellere Genesung, weniger Schmerzen und weniger Nachsorgetermine
- Vorteile für den Behandler: Vereinfachtes Verfahren, das von Allgemeinzahnärzten sicher durchgeführt werden kann, höhere Erfolgsraten und weniger Nachbehandlungen, wodurch Zeit gespart und die klinische Effizienz gesteigert wird.
- Vorteile für Gesundheitswesen und Vertrieb: Geringere Behandlungskosten durch weniger Operationen und Infektionen, verbesserter Patientenzugang und ein innovatives Produkt, das das Portfolio für Vertriebspartner erweitert.
Die Unterstützer und Meilensteine von Kervalion bestätigen unser Erfolgspotenzial.
Wir gründen die Kervalion Academy in Europa und den USA, um praxisorientierte Schulungen in der Zahnimplantation anzubieten, die von führenden akademischen Experten unterstützt und begleitet werden. Bislang haben 12 Zahnärzte – darunter Prof. Cuisinier aus Montpellier und Dr. Benahmou aus Paris – in das Unternehmen investiert und engagieren sich aktiv in der Academy. Dies belegt das große Marktinteresse und das hohe Engagement der Zahnärzte.
Kervalion hat zudem drei Patente angemeldet, die die Zusammensetzung, Geometrie und Fixierungsmethoden des Transplantats schützen. Präklinische Studien an Rattenmodellen zeigen vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich Knochenregeneration und Transplantatintegration.
Eine Anschubfinanzierung von 500.000 € zuzüglich eines Fremdkapitals von 1 Mio. € unterstützt Forschung und Entwicklung, die Vorbereitung auf regulatorische Angelegenheiten und die klinische Entwicklung. Der Markt für dentale Knochentransplantate wird Prognosen zufolge bis 2032 ein Volumen von 6,68 Milliarden US-Dollar erreichen und bietet deutliches Potenzial für eine Expansion in den Bereich der Orthopädie, einem Markt, der dreimal so groß ist wie der Markt für dentale Knochentransplantate.
Warum heute in Kervalion investieren?
- Klarer Marktbedarf und hohes Adoptionspotenzial: Unterfunktion des Kieferknochens betrifft die Hälfte der Patienten mit Zahnimplantaten, und die derzeitigen Knochenaufbaumethoden sind suboptimal, wodurch die Lösung von Kervalion hochrelevant ist und mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen wird.
- Skalierbares, gemischtes Geschäftsmodell: Direktvertrieb in Florida, wo Anfang 2027 eine Tochtergesellschaft gegründet wird, von der wir wertvolle Marktinformationen direkt gewinnen. Florida, einer der drei wichtigsten Gründungsstandorte, bietet das richtige und dynamische Ökosystem mit wichtigen Zahnärzten und einer idealen Zielgruppe; Partnerschaften mit großen Vertriebspartnern an anderen Standorten beschleunigen den Markteintritt.
- Wachsender, adressierbarer Markt: Der Markt für dentale Knochentransplantate expandiert, und die Lösung kann auf die Orthopädie ausgeweitet werden, was ein erhebliches zusätzliches Wachstumspotenzial bietet.
- Glaubwürdiger Entwicklungspfad: Das Unternehmen verfügt über einen klaren Plan für regulatorische Toxikologiestudien, erste Studien am Menschen in Brasilien, die Gründung einer US-Niederlassung (Dr. Devillers wird zu diesem Zweck Anfang 2027 in die USA ziehen) und US/CE-Zertifizierungen, wodurch der Weg für die erste Vermarktung im Jahr 2028 geebnet wird.
Frühphaseninvestoren können vor der großflächigen Kommerzialisierung einsteigen und von einer starken technischen Validierung, Marktinteresse und einem klar definierten Wachstumspfad bei einer noch moderaten Unternehmensbewertung profitieren.
Kervalion bietet eine praxisnahe, wissenschaftlich fundierte Lösung für ein weit verbreitetes klinisches Problem. Durch die Vereinfachung und Verbesserung von Zahnimplantationsverfahren profitiert das Unternehmen von Vorteilen für Patienten, Zahnärzte, Gesundheitssysteme und Vertriebspartner und stellt gleichzeitig eine attraktive Investitionsmöglichkeit im wachsenden Medizintechnikmarkt dar.